arndt geiger herrmann

arndt geiger herrmann

Innenausbau Hauptsitz Raiffeisenbank Menzingen, 2011

Innenausbau Raiffeisenbank Menzingen Kundenbereich Kunst am Bau Vorhang und Hartbetonboden
Innenausbau Raiffeisenbank Menzingen Eingangsbereich Wartezone Kunst am Bau Vorhang
Innenausbau Raiffeisenbank Menzingen Kundenbreich Beratungstheke in Eiche
Innenausbau Raiffeisenbank Menzingen Kundenbereich und Wartezone Kunst am Bau und Gipslochdecke
Innenausbau Raiffeisenbank Menzingen Innentreppe und Gipslochdecke

Mit dem Umzug der Raiffeisenbank über die Strasse in den Neubau von Beat Weber tritt die Bank in ein neues Zeitalter. Dies wird auch in der Architektur deutlich. Die neue Offenheit wird durch eine grosszügige Verglasung der Schalterhalle zur Neudorfstrasse hin gezeigt. Der Kunde betritt über einen grosszügigen Windfang die repräsentative Schalterhalle, in der er an einer offenen Theke empfangen wird. Der vorgelagerte Wartebereich macht nochmals von innen, durch die Verglasung, die Verbundenheit mit dem Dorf deutlich. Auf der inneren Seite wird die Kundenzone durch einen grossen im Bereich des Luftraums zweigeschossigen Vorhang gehalten. Dieses, von den beiden Künstlern Katharina Wieser und Jonas Etter, gestaltete Kunstwerk aus Gips soll sowohl das Vertraute und Behütete einer Bank wiederspiegeln, als auch das Verbindende und Öffnende der Raiffeisenbank im Speziellen zeigen.
Die Geometrie der Räume haben wir aus den Gebäudefassaden übernommen und neu interpretiert. So entstehen sich verjüngende und sich weitende Verbindungszonen, welche die Raumfunktionen unterstützen und genügend Platz ergeben um die verschiedenen Arten des Zusammentreffens zu ermöglichen. Die Arbeitsplätze im Erdgeschoss werden durch niedrige Möbel abgetrennt um den ständigen Kontakt zum Kundenbereich zu ermöglichen.
Aus der Mitte der hinteren Zone verbindet ein schlichter Treppenkörper die Kundenzone mit den darüber liegenden, bankinternen Bereichen. Hier sind entlang der Fassade Einzelbüros sowie die grosse, zusammenhängende Arbeitszone mit neun Arbeitsplätzen angeordnet. Im Inneren gibt eine raumhohe Verglasung den Blick zum Vorhang frei und verbindet so nochmals den Raum mit der darunterliegenden Kundenzone.
Bei der Materialisierung haben wir Wert auf dezente, feine Materialien gelegt und übersetzen so den Aussenraum ins Innere. Der dunkle Boden in der Kundenzone mit einem geschliffenen Hartbeton stellt eine sinnbildliche Verbindung zum Dorfplatz dar. In den Mitarbeiterräumen ist der Boden mit einem Teppich in wärmerem Farbton belegt. Auch die Wände sind mit dem Weissputz sehr zurückhaltend und vermögen so die Raumgeometrien zu verdeutlichen und den Vorhang der Halle zur Geltung zu bringen.